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Kleinkind musste alleine Bahn fahren
dermodellbahner am 19.09.2011 um 18:45 (UTC)
 Ohne seine Eltern musste ein erst 18 Monate alter Junge in einem Regionalzug von Jena nach Erfurt fahren. Die Türen des Zuges hätten sich am Freitagnachmittag in Jena West geschlossen, bevor der Vater einsteigen konnte.

Trotz lauter Rufe des Vater sei der Lokführer dann einfach losgefahren, schilderten die Eltern die Ereignisse am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. Ein Bahnsprecher bestätigte den Vorfall.

„Es tut uns sehr leid“, sagt der Sprecher. Offenbar habe der Lokführer bei der Überprüfung des Bahnsteiges nicht bemerkt, dass der Vater noch schnell sein Fahrrad holen wollte und sei losgefahren. Erst eineinhalb Stunden später konnte dieser seinen Sohn in Erfurt in Thüringen abholen.

Laut Polizei beobachteten Reisende im Zug, wie das Kind von seinem Vater getrennt wurde. Sie hätten sofort die Polizei verständigt und sich gemeinsam mit dem Zugpersonal um den kleinen Jungen gekümmert. Auch der Kundenbetreuer habe die Bundespolizei informiert, erklärte der Bahnsprecher. Den Mitarbeitern könnten trotz der „unangenehmen und aufgeregten“ Situation für die Eltern und das Kind keine Vorwürfe gemacht werden, fügte er hinzu.

Bei der Bahn ist derartiges nicht zum ersten Mal passiert. So musste im März eine Zweijährige in Brandenburg eine Bahnfahrt allein überstehen, weil die Mutter aus dem Zug ausgesperrt worden war. Das Kleinkind musste von Pritzwalk bis Neuruppin fahren, bevor die Mutter ihr Kind wieder in die Arme nehmen konnte. In Stolberg in Nordrhein-Westfalen fuhr ebenfalls im März ein Zug mit zwei Kindern ohne die Mutter los. Die beiden fünf- und achtjährigen Jungen waren bereits im Zug, als deren Mutter noch auf dem Bahnsteig mit ihrem jüngstem Sohn und dem Kinderwagen beschäftigt war.
 

Filme „Achtung am Bahnsteig“ online
dermodellbahner am 18.09.2011 um 05:28 (UTC)
 Die DB Sicherheitskampagne „Wir wollen, dass Du sicher ankommst“ ist gestartet. Zielgruppen sind Jugendliche und Eltern. Plakate in den Bahnhöfen weisen auf die neuen Filme hin.

(Berlin, 15. September 2011) Seit heute sind vier Kurzfilme zum Thema Sicherheit im Bahnhof auf der Internetseite der Deutschen Bahn und bei YouTube abrufbar. Die Spots sind der Auftakt der neuen Sicherheitskampagne „Wir wollen, dass Du sicher ankommst“.

„Viele Jugendliche und junge Eltern verhalten sich oft leichtsinnig am Bahnsteig, Gefahren werden unterschätzt und Vorschriften missachtet. Darum haben wir uns entschlossen, eine Kampagne zu starten, die speziell auf diese Zielgruppen zugeschnitten ist“, sagt der Vorstandsvorsitzende der DB Station&Service AG, Dr. André Zeug.

In den vergangenen fünf Jahren gab es immer wieder Unfälle an Bahnsteigen – zum Teil mit tödlichem Ausgang – weil Warnschilder missachtet oder die weiße Sicherheitslinie übertreten wurde. Die DB will deshalb besonders Jugendliche zu mehr Achtsamkeit und Vorsicht am Bahnsteig motivieren.

Neue Plakate in den Bahnhöfen weisen zudem auf die jeweils rund 40 Sekunden langen Spots hin. Die Plakate zeigen Darsteller aus den Filmen und sind mit so genannten Q-R-Barcodes versehen. Mit Hilfe dieses Codes können Nutzer von Smartphones direkt auf die Internetseite der DB und die Sicherheitskampagne gelangen. Dort sind die vier Spots neben weiteren Informationen zum Thema Sicherheit bei der Bahn hinterlegt. „Gerade Jugendliche nutzen vorwiegend das Internet als Kommunikationsplattform. So wollen wir möglichst viele junge Menschen erreichen“, erklärte Dr. André Zeug.

Kurz, prägnant und eindrucksvoll zeigen vier Filme die Folgen unachtsamen Verhaltens an Bahnsteigen.

Gezeigt werden vier nachgestellte Situationen, die in ähnlicher Weise auf jedem Bahnhof passieren können:

1. Jugendliche albern am Gleis herum und werfen sich einen Rucksack über die Gleise zu. Plötzlich kommt ein Zug und aus dem vermeintlichen Spaß wird schrecklicher Ernst.

2. Eine junge Frau telefoniert mit dem Handy und hat ihren Kinderwagen versehentlich über die Sicherheitslinie geschoben. Kurzzeitig lässt sie den Wagen los, als der Sog eines durchfahrenden Güterzugs ihn erfasst und durch die Luft wirbelt.

3. Auf einem Bahnsteig steht ein junges Mädchen, das über Kopfhörer Musik hört und mit einem Jungen flirtet, der etwas abseits steht. Sie steht zu dicht an der Bahnsteigkante, kann die Warndurchsagen nicht hören und den herannahenden Zug nicht rechtzeitig wahrnehmen.

4. Ein Gruppe Jugendlicher ist im Bahnhof auf dem Weg zum Bahnsteig. Unachtsamkeit und Leichtsinn führen schließlich zur Katastrophe, weil sie ihre Koffer und Taschen viel zu dicht an der Bahnsteigkante abgestellt haben.
 

Argentinien: Mindestens elf Tote bei Zugkollision
dermodellbahner am 15.09.2011 um 18:11 (UTC)
 Bei einem der schwersten Zugsunglücke der vergangenen Jahre in Argentinien sind am Dienstag mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 212 weitere Personen wurden nach Behördenangaben verletzt, als im morgendlichen Berufsverkehr im Vorort Flores im Südwesten von Buenos Aires zwei Züge und ein Autobus zusammenstießen. Möglicherweise hatte der Busfahrer ein Haltesignal missachtet.

Nach Angaben eines Bahnsprechers kollidierte ein vom Bahnhof Flores abfahrender Zug der Linie Sarmiento mit einem Bus und drückte ihn gegen einen Bahnsteig. Daraufhin entgleiste der Zug und kippte auf die Seite, ein entgegenkommender Zug fuhr auf die liegenden Waggons auf. Demnach missachtete der Busfahrer ein Signal an einem Bahnübergang und passierte diesen trotz bereits heruntergelassener Schranken. Die Polizei wollte diese Angaben zunächst nicht bestätigen. Die Zuglinie Sarmiento verbindet den Bahnhof Once im Stadtzentrum von Buenos Aires mit den westlichen Vororten der Metropole
20 bis 30 Schwerverletzte

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden 212 Verletzte in 13 Krankenhäuser der Hauptstadt gebracht. Zwei Menschen verstarben in einem Krankenhaus, neun Leichen wurden am Unfallort geborgen.Verkehrsminister Juan Pablo Schiavi sagte, fast alle Todesopfer seien Insassen des Autobusses gewesen. Auch der Busfahrer sei ums Leben gekommen. Nach Angaben eines Sprechers der Rettungskräfte waren unter den Verletzten "rund 20 bis 30 Schwerverletzte".

"Ich habe einen ohrenbetäubenden Lärm gehört, dann habe ich den vom Zug eingekeilten Bus gesehen", sagte ein Zeitungsverkäufer der Nachrichtenagentur AFP. "Die Menschen sind voller Angst aus den Waggons gekommen. Sie sind in alle Richtungen gerannt."

Im Februar waren vier Menschen ums Leben gekommen und 120 verletzt worden, als zwei Züge in Junín 230 Kilometer nördlich von Buenos Aires zusammengestoßen waren. Im März 2008 starben 18 Menschen, als ein Zug in der Stadt Dolores 212 Kilometer südlich der Hauptstadt auf einen Reisebus aufprallte. Das schwerste Zugsunglück in der Geschichte des südamerikanischen Landes ereignete sich 1970. Damals starben in einem Vorort von Buenos Aires 200 Menschen.
 

Güterzug schleift Auto mit zwei Frauen mit
dermodellbahner am 13.09.2011 um 17:43 (UTC)
 Bei einem Zusammenstoß mit einem Zug sind zwei Autofahrerinnen im Westerwald schwer verletzt worden. Ein Güterzug erfasste das Auto der beiden Frauen am Dienstag an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Marienrachdorf (Westerwaldkreis) und schleifte das Auto mehrere Meter mit, wie die Polizei mitteilte.
 

Kleine Züge rollen durch die Nacht
dermodellbahner am 10.09.2011 um 10:26 (UTC)
 Am 8. Oktober veranstalten sechs Modelleisenbahnclubs aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz die "Lange Nacht der Modellbahn". Zwischen 18 und 24 Uhr haben Modelleisenbahner und alle anderen Fans der Miniaturwelten in Bexbach, Freisen, Schönenberg-Kübelberg, Schweich, St. Ingbert und Idar-Oberstein die Möglichkeit, das rege Treiben rund um den Lokomotivenkult mitzuerleben. Gerd-Peter Werle, Vorsitzender des Modellbauclubs Freisen, kümmert sich um die Organisation der Veranstaltung. "Zur langen Nacht der Eisenbahn laden wir alle ein, die Interesse an der Vielfalt unseres Hobbys haben. Das Besondere am Modellbau ist, dass der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt sind. Alles, was gefällt, ist auch möglich und machbar", sagt der Modellbahn-Experte.
 

Russische Eisenbahnen vergeben zwei Aufträge an Siemens und Partner
dermodellbahner am 10.09.2011 um 10:22 (UTC)
 Die Russischen Eisenbahnen (RZD) haben weitere Regionalzüge vom Typ Desiro RUS bei Train Technologies bestellt, einem Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und dem russischen Bahntechnikhersteller Sinara. Der Auftrag, für den im Juni dieses Jahres bereits ein Vorvertrag unterzeichnet worden war, umfasst die Lieferung von 1.200 Wagen und hat einen Wert von rund zwei Milliarden Euro. Die Fertigung im Werk von Ural Locomotives nahe Jekaterinburg soll 2013 beginnen. Außerdem hat Siemens von den RZD den Auftrag erhalten, ab 2013 für die Dauer von 40 Jahren die Instandhaltung von 54 Zügen des gleichen Typs zu übernehmen, die das Bahnunternehmen bereits 2009 und 2010 bestellt hat. Der Wartungsvertrag hat einen Wert von etwa 500 Millionen Euro. Die entsprechenden Vereinbarungen unterschrieben Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Vladimir Yakunin, Präsident der RZD, und Dmitriy Pumpyanskiy, Präsident der Sinara Group, auf der internationalen Bahntechnik-Messe "Expo 1520" in Schtscherbinka bei Moskau.
 

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