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Bauliche Mängel am Berliner Hauptbahnhof
dermodellbahner am 13.08.2013 um 17:05 (UTC)
 (09.08.) BERLIN - Am Berliner Hauptbahnhof ist laut einem Bericht der "Berliner Morgenpost" eine weitere gravierende bauliche Schwachstelle entdeckt worden. Bei einer der regelmäßigen Kontrollen sei festgestellt worden, dass sich bei einem der vier Festlager, die das Glasdach über den Ost-West-Bahnsteigen tragen, einzelne Lagerteile gegeneinander verdreht hätten. Die Gründe dafür seien bisher völlig unklar. Vom 20. bis 22. August soll laut "Morgenpost"-Bericht eine sogenannte Lagerkorrektur durchgeführt werden, bei der die ursprüngliche Position der Lagerteile wiederhergestellt wird. Dazu müsse ein Behelfsrahmen aufgebaut werden, der das Dach abstütze und damit die Lagerteile entlaste. Das Gleis 11 bleibt während der Arbeiten für den Zugverkehr gesperrt. Im Nahverkehr enden / beginnen daher vorübergehend die Linien RB21 und RB22 am Bahnhof Zoologischer Garten. Züge der RB 14 werden über Gesundbrunnen bis Lichtenberg umgeleitet.

Erst im April war bekannt geworden, dass Teile der Brückenkonstruktionen an dem erst 2006 eröffneten Kreuzungsbahnhof so schadhaft sind, dass sie bei mehrmonatigen Streckensperrungen erneuert werden müssen.
 

Mainz: EBA leitet Verfahren gegen DB ein
dermodellbahner am 13.08.2013 um 17:04 (UTC)
 (09.08.) MAINZ / BONN / BERLIN - Für die DB wird das Fahrplanchaos am Mainzer Hauptbahnhof mehr und mehr zum Problem. Derzeit fahren die Züge abends nur eingeschränkt durch den Hauptbahnhof, weil ein Stellwerk wegen Personalmangel aufgrund von Urlaub oder Krankheiten nicht durchgehend besetzt werden kann. Die Probleme für Fern- und Regionalzüge werden bis mindestens Ende August dauern. Sie verschärfen sich ab Montag noch. Dann gilt im Regionalverkehr Stunden- statt Halbstunden-Takt. Einschränkungen gibt es von und nach Alzey, Bad Kreuznach und Worms. Teils werden Busse eingesetzt. An Fernzügen halten tagsüber in Mainz nur noch die IC Hamburg - Stuttgart und Ruhrgebiet-Stuttgart. Bisher traten die Probleme vor allem abends und nachts auf. (Zu den Einschränkungen s. gesonderten Bericht).

Inzwischen hat das Eisenbahn-Bundesamt ein Verfahren eingeleitet. Dabei werde ein möglicher Verstoß der Bahn-Tochter DB Netz AG gegen die Betriebspflicht untersucht, sagte Sprecher Moritz Huckebrink. Das Bundesamt erwarte eine Stellungnahme der Bahn, wie der sichere Betrieb in Mainz unverzüglich wieder aufgenommen werden könne.

Am Freitag hat sich auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) eingeschaltet und mit DB-Chef Rüdiger Grube telefoniert. Es müsse sichergestellt werden, dass die Situation in Mainz ein Einzelfall bleibe. Die Probleme werden auch den Bahn-Aufsichtsrat bei der nächsten Sitzung beschäftigen, wie Ramsauers Staatssekretär Michael Odenwald mitteilte. Die Union will die Zugausfälle in Mainz im Bundestags-Verkehrsausschuss behandeln.

Nach Angaben der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG war das aktuelle Bahnchaos in Mainz vorhersehbar. Die Vorgänge seien nicht die ersten ihrer Art und schon gar kein Einzelfall, sagte der Chef der Gewerkschaft, Alexander Kirchner, der Zeitung "Die Welt". Der Personalmangel in Stellwerken sei von der Bahn lange ignoriert worden. Die Arbeitnehmervertreter hätten seit 2011 auf die Unterbesetzung in den Stellwerken hingewiesen, die jetzt in der Rhein-Main-Region zu wochenlangen Zugausfällen führen werden. Wenn die Bahn jetzt sage, der Fall in Mainz habe mit Urlaub oder Krankenständen zu tun, dann seien das Ausreden. Schon in den vergangenen Monaten hatten Züge stoppen müssen, weil Stellwerke in Bebra in Nordhessen, Beucha bei Leipzig, Friedenssegen bei Ingolstadt oder Zwickau unterbesetzt waren.

Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber betonte dagegen, man steuere "seit längerem" um: "In den vergangenen Jahren haben wir bundesweit Zehntausende neue Mitarbeiter eingestellt und ausgebildet. Rund 10.000 waren es alleine 2012 und über 5.000 in den ersten sechs Monaten 2013, darunter auch Fahrdienstleiter, Zugpersonal und Mitarbeiter im Bordservice. Heute sind im Konzern 247 Fahrdienstleiter mehr als Ende 2012 tätig. Der Wind hat sich vor geraumer Zeit von der Sanierung zur Rekrutierung gedreht, auch wenn es noch Hausaufgaben gibt, die zu machen sind. Wir sind unterwegs, das weiß auch die EVG-Spitze, weil wir das bisher gut gemeinsam gestaltet haben. Zuletzt beim Demografie-Tarifvertrag, der seit einem halben Jahr wirkt."

Frank Sennhenn, Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG: "Für die entstehenden Unannehmlichkeiten möchte ich mich bei unseren Kunden entschuldigen. Wir tun alles, um die Einschränkungen in Mainz so gering wie möglich zu halten. Seit drei Jahren stellen wir bei der Bahn massiv Personal ein, jedes Jahr über 10.000 Mitarbeiter, darunter auch deutlich mehr Fahrdienstleiter als früher. Dies wird uns auch für Mainz für die nahe Zukunft eine Entspannung bringen." Die DB Netz AG hat für das Stellwerk Mainz ein Maßnahmenpaket mit drei Punkten zur schnellstmöglichen Stabilisierung vor Ort geschnürt. So sollen die Fahrdienstleiter umliegender Stellwerke kurzfristig mit den technischen und örtlichen Besonderheiten des Stellwerks Mainz vertraut gemacht werden. Außerdem sollen Fahrdienstleiter, die zurzeit in anderen Bereichen tätig sind, für das Stellwerk Mainz rekrutiert und ausgebildet werden. Zugleich werde die mittel- und langfristig angelegte Rekrutierungs- und Ausbildungsstrategie des Unternehmens weiter konsequent vorangetrieben.
 

Zug entgleist auf Bahnstrecke Hamburg - Westerland
dermodellbahner am 14.01.2012 um 08:04 (UTC)
 (14.01.) NIEBÜLL - Am Freitag Abend gegen 17.45 Uhr ist es auf der Bahnstrecke Hamburg - Westerland im Bereich Bargum (Kreis Nordfriesland) rund zehn Kilometer südlich von Niebüll zu einem schweren Bahnunfall gekommen. Dabei gab es laut Bundespolizei einen Toten und zwei Verletzte, die in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. Ein Zug der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) war in eine Rinderherde gefahren, die sich auf den Gleisen befand. Der Triebfahrzeugführer leitete sofort eine Schnellbremsung ein, jedoch entgleiste der Steuerwagen und kam um 180 Grad gedreht neben den Gleisen zum Stehen. Ein weiterer Wagen entgleiste, blieb aber im Gleis stehen. Die 25 Reisenden im Zug wurden evakuiert und einer ärztlichen Untersuchung unterzogen. Vor Ort waren mehr als 120 Kameraden der Feuerwehren Langenhorn. Bredstedt, Niebüll und Enge-Sande sowie Beamte der Landes- und Bundespolizei, des Rettungsdienstes sowie des Notfallmanagement der Bahn und NOB. Die Bahnstrecke bleibt für die Bergungsarbeiten noch bis mindestens Samstag Vormittag gesperrt.
 

Bahn setzt Baumaßnahmen zu Stuttgart 21 fort
dermodellbahner am 14.01.2012 um 08:03 (UTC)
 (14.01.) STUTTGART - Mit einem massiven Aufgebot hat die Polizei am Freitag den Weg für die nächsten Bauarbeiten am Bahnprojekt Stuttgart 21 frei gemacht. 2200 Beamte lösten am frühen Morgen in fünf Stunden Sitzblockaden und Barrikaden auf und sperrte das Gelände mit Gittern ab. Nach Polizeiangaben hatten rund 600 Demonstranten gegen den geplanten Abriss protestiert.

Die DB kündigte am Freitag an, sie werde nun mit den vorbereitenden Arbeiten für den Rückbau des Südflügels beginnen. Zur Sicherung der Baustellenflächen werde hierzu in den kommenden Tagen ein Bauzaun errichtet. Anschließend beginne der Rückbau des Südflügels. Zunächst erfolge dabei die rund zweiwöchige Entkernung des Gebäudes. Danach werde der Südflügel geschossweise von oben nach unten abgetragen. Hierfür werden nach Schätzungen der DB rund acht Wochen benötigt.

Der Rückbau des Südflügels erfolgt auf Basis des Planfeststellungsbeschlusses vom 28. Januar 2005. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hatte diese Woche bestätigt, dass gegen den Rückbau keine artenschutzrechtlichen Bedenken bestehen. Der Südflügel begrenzt den Bahnhof zum Schlossgarten hin und ist 277 Meter lang. Der Flügel ist ein Funktionsbau: Er verdeckt den Höhenunterschied zwischen dem Mittleren Schlossgarten und den Bahnanlagen. In den Räumen des Südflügels befanden sich Diensträume und die Expressguthalle. Seit September 2010 sind dort keine Mieter mehr untergebracht. Die Arbeiten zur Baufeldfreimachung im Mittleren Schlossgarten werden aufgenommen, sobald das Eisenbahn-Bundesamt über noch offene artenschutzrechtliche Detailfragen abschließend entschieden hat.

Die Arbeiten am Grundwassermanagement ruhen derzeit. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hatte im Dezember vergangenen Jahres entschieden, dass das Eisenbahn-Bundesamt den BUND bei der Umsetzung der 5. Planänderung des Planfeststellungsbeschlusses von 2005 hätte beteiligen müssen. Dies muss nun nachträglich erfolgen. Bis zur abschließenden Entscheidung des Eisenbahn-Bundesamts in dieser Sache sind die Maßnahmen am Grundwassermanagement ausgesetzt. Die Beteiligung des BUND kann aus Sicht der Bahn ohne Weiteres erfolgen und wird von der Bahn auch unterstützt. Bei der 5. Planänderung geht es um die Umwandlung der dezentralen in eine zentrale Grundwassermanagementanlage.
 
Kommentar von Akmal, 02.11.2012 um 08:28 (UTC):
Vergnfcglich – mit etwas Bitterkeit eventuell – zu lesen, wenn Sie die die feldonge dcberschrift der Satire (!) bei Google eingeben:„Die richtige Partei macht Patienten und c4rzte glfccklich eine Satire“In: c4rztezeitung-online / Panorama vom 23. September 2009.[Edit: und wer die Datenkrake google nicht mag kann den Artikel auch so finden: ]


DB investiert 500 Millionen Euro in neue S-Bahn-Züge
dermodellbahner am 26.12.2011 um 08:58 (UTC)
 (24.12.) BERLIN - Die DB hat Bombardier Transportation einen Auftrag über den Bau von 90 neuen elektrischen Triebzügen der Baureihe 430 erteilt. Der Auftragswert umfasst ein Investitionsvolumen von rund 500 Millionen Euro. Die Züge sollen zum Fahrplanwechsel 2014 bei der Rhein-Main-S-Bahn auf den Linien S1, S7, S8 und S9 zum Einsatz kommen und lösen die hier noch verkehrenden Fahrzeuge der Baureihe 420 ab. DB Regio Hessen hatte im November 2011 die europaweite Ausschreibung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes gewonnen.

Die Fahrzeuge erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h und besitzen ein sehr gutes Beschleunigungsvermögen. Sie verfügen über 176 Sitz- und 310 Stehplätze und können mit Doppel- und Dreifachtraktion betrieben werden. Durch die Berücksichtigung der aktuellen Crash-Anforderungen weisen die Fahrzeuge ein hohes Maß an Sicherheit auf. Die Innenausstattung der Züge berücksichtigt zudem spezifische Kundenwünsche: Der breite Mittelgang des Fahrzeugs ermöglicht komfortables und sicheres Ein- und Aussteigen. Sämtliche Übergänge zwischen den Wagen sind begehbar. Aufgrund der großen lichten Weite oberhalb der Sitze lässt sich das Innere des Zuges in seiner kompletten Länge gut einsehen. Diese hohe Transparenz sowie vier Videoüberwachungskameras pro Wagen erhöhen die Sicherheit der Fahrgäste. Informationen zu Anschlusszügen in Echtzeit erhalten die Fahrgäste über drei Monitore pro Wagen. Außerdem verfügen die Züge über vergrößerte Mehrzweckbereiche und Sitze mit größerer Beinfreiheit.

Anfang 2014 sollen die Züge zu Test- und Schulungszwecken im Frankfurter Streckennetz eingesetzt werden. Bereits im Mai 2009 hatte die DB 83 Züge dieser Bauart bei Bombardier Transportation für die S-Bahn Stuttgart bestellt. Hier sollen die Züge im nächsten Jahr in Betrieb gehen.
 

DB weist Bericht zu Hygiene-Mängeln in Zügen zurück
dermodellbahner am 13.12.2011 um 08:44 (UTC)
 BERLIN - Die DB hat am Sonntag Berichte zu angeblichen Mängeln beim Reinigungsmanagement von Zügen und daraus abzuleitenden angeblichen Gesundheitsrisiken zurückgewiesen. Zuvor hatte der NDR berichtet, bei stichprobenartig für das Magazin "Markt" genommenen Hygieneproben seien massenhaft Keime und Bakterien nicht nur in den Toilettenräumen, sondern auch auf den Sitzplätzen, Armlehnen und Türöffnern gefunden worden. 50 der 70 Proben wiesen demnach reichliches, viele Proben sogar massenhaftes Wachstum von Bakterien und Keimen auf. In einer Probe aus einem ICE habe das Labor sogar Staphylokokken, einen MRSA-Erreger, gefunden. In einer Regionalbahn fanden sich Darmbakterien, Enterokokken, auf einem Sitzplatz. Laut "NDR" zeigten gerade die ICEs eine besonders hohe Keimbelastung. "Ich finde, das ist schon eine beeindruckende Anzahl an Keimen, die auf solchen Oberflächen zu finden sind. Was man hier so sieht, überzeugt einen nicht davon, dass dort gründlich geputzt wird", sagte Prof. Wolfgang Streit vom Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie der Universität Hamburg dem "NDR".

Die DB teilte am Sonntag mit, ihre Züge würden im Rahmen eines mehrstufigen Systems aufwändig sauber gehalten. Neben Tagesreinigungen gebe es Reinigungen während der Fahrt sowie darüber hinaus regelmäßige Grundreinigungen und Spezialreinigungen für unter anderem Decken, Fußböden, Glas und Teppiche. Weiter hieß es, die DB überprüfe ihr Reinigungssystem ständig. Im Rahmen der Qualitätssicherung habe die DB zusammen mit renommierten unabhängigen Instituten erst vor kurzem in einem großen Forschungsvorhaben untersucht, ob sich aus Bahnreisen besondere Gesundheitsgefahren ergeben. Dabei habe es keinerlei Hinweise gegeben, dass bei Bahnreisen erhöhte Infektionsgefahr bestehe.
 

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